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Einheit 3: Warum leuchtet das Licht am Fahrrad nicht?

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Vorbereitungen

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die Untersuchung der Beleuchtung eines Fahrrades ist von hohem pädagogischem Wert. Sie gehört zu den alltagsrelevantesten Anwendungen im Niedervoltbereich, die auch von Grundschulkindern nachvollzogen und überprüft werden kann. Es handelt sich hierbei um einen einfachen elektrischen Stromkreis. Die Lichtanlage besteht aus Dynamo, Scheinwerfer und Rücklicht. Der im Dynamo in Bewegung gesetzte Elektrizität wird über isolierte Stromkabel zu Scheinwerfer und Rücklicht geführt und fließt über Massekontakte und das Metall des Fahrradrahmens wieder zum Dynamo zurück. Der Schwerpunkt dieser UE liegt auf einer systematischen Fehlersuche im Stromkreis. Daher darf das Lämpchen zu Beginn der Einheit nicht leuchten. Fahradlampen funktionieren häufig deshalb nicht, weil die Kontaktstellen verschmutzt sind bzw. gebrochen oder gelöst sind. Seltener ist ein Kabelbruch oder ein durchgebranntes Lämpchen verantwortlich. Die Untersuchung einer Störung in der Lichtanlage sollte aus methodisch-didaktischen Gründen im Gruppenverband erfolgen. Die Fehlersuche muss systematisch erfolgen.

Material für die Gruppenarbeit/pro Gruppe
  • eine Fahrrad dessen Beleuchtung nicht funktioniert
  • Glühlämpchen 6 V
  • ausreichend Kabel zur Erneuerung bei Kabelbruch
  • Scheren oder Abisolierzangen
  • Drahtbürste oder Reinigungsschwamm zum Reinigen der Drahtenden
  • Gabelschlüssel (meistens Größe 13 und 15)
  • Kleiner Schraubenzieher
  • Arbeitsblatt
Kommentar zur Vorbereitung

Es ist sinnvoll, einige Kinder zu bitten ihre Fahrräder (deren Beleuchtung nicht funktioniert) mitzubringen. Auch Werkzeug und Ersatzteile (Kabel, Lämpchen) können die Kinder von zu Hause mitbringen. Ein kleines Schreiben an die Eltern, in dem das Vorhaben kurz vorgestellt wird, hilft Ihnen sicher. Denken Sie daran, dass die Drahtbürste gefährlich sein könnte. Es ist deshalb ratsam, sie zu Beginn des Tages einzusammeln und erst zur Gruppenarbeit herauszugeben.

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