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Einheit 3: Musikinstrumente basteln

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Unterrichtsverlauf in Schritten

Geplante Unterrichtszeit für diese Einheit: 70 - 90 min.

1. Schritt: Instrumente erraten
  • SS sitzen mit geschlossenen Augen im Stuhlkreis.
  • Die Lehrkraft spielt der Reihe nach jedes der gebastelten Instrumente (siehe Vorbereitungen) einzeln an.
  • Nach jedem Instrument öffnen die SS die Augen, versuchen zu beschreiben, was sie gehört haben und versuchen das dazu passende Instrument zu erraten. Dabei schadet es nicht, wenn die Kinder die Plakate bereits vorher - beispielsweise in der Vorviertelstunde - betrachtet haben und die Instrumente kennen. Ganz im Gegenteil freuen sie sich dann, dass sie gleich wissen, welches Instrument gerade angespielt wurde.
  • Zielangabe: "Wir bauen Musikinstrumente"
  • Alternative zum 1. Schritt: siehe Einheit "Wie entstehen Töne?"

    als Hinführung wären hier sowohl Schritt 1 (Anzupfen einer Saite), als auch Schritt 2 (Anschlagen eines Lineals) der Einheit "Wie entstehen Töne?" gut geeignet.
2. Schritt: Vorstellen der Stationen
  • Vorstellen der Stationen und der Bastelanleitungen mit Hilfe der Plakate
  • Hinweis auf den Umgang mit Hammer und Bastelmesser
  • Folgende Stationen stehen für die Kinder zur Auswahl:
    • Station 1: Schachtelgitarre
    • Station 2: Regenmacher
    • Station 3: Trompete
    • Station 4a: Blechtrommeln
    • Station 4b: Stieltrommeln
    • Station 5: Rasseln
    • Station 6: Verzierstation
  • Kurze Besprechung der einzelnen Bastelanleitungen
  • Die Anleitungen sind zur Erleichterung des Bastelns ausführlich mit unterstützenden Zeichnungen gestaltet.
3. Schritt: Basteln der Instrumente
  • Die SS basteln nach Anleitung eines der Instrumente.
  • Achtung: Genügend Zeit einplanen!
  • Differenzierung: schnelle SS (Rasseln und Trommeln lassen sich am raschesten basteln) arbeiten mit den AA auf den Plakaten oder verzieren ihre Instrumente mit Geschenkpapier o.ä.
  • Aufräumen der Tische

Hinweis:
Die Kinder erfahren beim Basteln der Instrumente automatisch, dass Veränderungen am Material auch Veränderungen der Tonhöhe und Klangfarbe hervorrufen. Auf die theoretischen Hintergründe dieser Veränderungen sollte der Lehrer hier aber nicht weiter eingehen. Das Thema "Verändern der Tonhöhe" wird in Einheit "Verändern der Tonhöhe" behandelt.

4. Schritt: Präsentation der Ergebnisse

Sammlung im Stuhlkreis (nach Instrumentgruppen geordnet), Vorstellung der Instrumente, Beschreibung des Klanges des Instrumentes, ggfs. Bericht über Schwierigkeiten beim Basteln

5. Schritt: Gemeinsames Musizieren zu einer Klanggeschichte
  • Untermalung einer Klanggeschichte mit den gebastelten Instrumenten
  • Beispiel einer Klangeschichte zum Thema "Gewitter"
  • Präsentation von Wortkarten mit "Gewitter-Begriffen" wie z.B. Wind, Nieselregen, Regentropfen, Hagel, Donner, Blitz, Schnee, Regenbogen etc.
  • Ordnen der Wortkarten in einer Reihenfolge

Hinweis:
Diese Reihenfolge muss dabei nicht mit einem realen Gewitter übereinstimmen, sondern kann die eigene Kreation der Kinder sein. Zusätzlich ist der Einsatz von Stimme und Körperperkussion möglich.

  • Experimentieren mit den Geräuschen der Instrumente
  • Suchen von passenden Geräuschen zu den Wortkarten
  • Finden und Einigen auf ein Instrument/Geräusch zu einer "Gewitterphase"

    Beispiele:
    • Wind (Pfeifen)
    • Donner (Trommeln, Rasseln)
    • Blitz (Schachtelgitarre, Trompete)
    • Nieselregen (Regenmacher)
  • Zuordnung von Zahlkarten (Zahl entspricht der Nummer der Bastelstation) zu den Wortkarten, die den Gewitterverlauf angeben (Tafel). Die Karten mit dem Bild "Mund" beziehungsweise "Hand" stehen für Stimme und Körperperkussion.

    Beispiel: Wortkarte Nieselregen = Zahlkarte 1 = Station 1 = Schachtelgitarre
  • Aufführung der Gewittergeschichte:
    Die Lehrkraft weist der Reihe nach auf die entsprechenden Wortkarten, und die SS spielen ihre Gewitter-Geräusch-Geschichte.

Hinweis:
Der Einsatz einer Instrumentengruppe kann durch eine "Einsatzgeste", z.B. die "eins" eines 2/2-Taktes angeleitet werden. Das Stopp für eine Gruppe sollte durch die Einführung einer "Stopp-Geste" organisiert werden.

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