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Balancierende Objekte: Naturmobile

Nach einer Idee von: Smith, A.: The Usborne Big Book Of Experiments, S. 78.

naturmobile

1.    Kurzbeschreibung

Die Schüler sollen durch den selbstständigen Bau eines Mobiles erkennen, dass das Gleichgewicht eines Mobiles vom Gewicht und vom Abstand der Gegenstände zum Schwerpunkt abhängig ist.

2.    Sachinformationen

Siehe „Balancierende Figuren und Objekte – Kräftegleichgewicht – Hebel“ in den Sachinformationen für die Lehrkraft.

3.    Hinweise für Lehrkräfte
3.1.    Materialien

Material:

  • 1 langer, gerader Ast (etwa 50 cm lang)
  • Naturmaterialien (Kastanien, Eicheln, Blätter, Kiefernzapfen, Tannenzapfen, etc.)
  • Bast (Naturfarbe)

Werkzeug:

  • 1 Schere
  • 1 Holzleiste (Länge: 20 - 40 cm)
  • Kreppband
  • 1 Nadel
3.2.    Bauanleitung

naturmobile_abb2In der Phase der Vorbereitung wird die Holzleiste mit Hilfe von Kreppband so befestigt, dass an diesem das Mobile frei beweglich aufgehängt werden kann, beispielsweise an der Tür (siehe Abb. 2) oder auf einem Schrank bzw. Regal. Die Zweige werden vom Ast entfernt und an diesem der Bast in seinem Schwerpunkt befestigt. In das andere Ende des Bastes wird eine Schlaufe gemacht und der Ast an dem Stab aufgehängt. Die unterschiedlichen Materialien, die aufgehängt werden sollen, werden nun jeweils an einem Stück Bast fixiert. Hier können unterschiedliche Längen verwendet werden, um die Materialien nicht alle auf einer Höhe aufhängen zu müssen. Anschließend werden die Naturmaterialien an dem Ast aufgehängt.

Abb. 2 (links)

 

3.3.    Durchführung

Die Naturmaterialien werden nacheinander an dem Ast aufgehängt, sodass er am Ende im Gleichgewicht ist. Am einfachsten ist es, immer zwei Materialien gleichzeitig auf jeweils einer Seite so aufzuhängen, dass sich der große Ast im Gleichgewicht befindet.

4.    Tipps und Tricks

Naturmobile:

  • Naturmaterialien, wie Blätter, sollten zuvor laminiert werden, um das Mobile für einen längeren Zeitraum im Klassenzimmer oder in der Schule aufhängen zu können.
    Zusätzliche Materialien: Mehrere Laminierfolien und ein Laminiergerät.
  • Es können auch getrocknete Pflanzen für das Naturmobile verwendet werden.
  • Der Einblick in die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, durch die Anwendung des Mobiles, wird deutlicher, wenn unterschiedlich schwere Materialien verwendet werden. Zum Beispiel bieten sich Blätter und Nüsse an.
  • Für leistungsstarke Kinder kann die Möglichkeit gegeben werden, mehrere Äste an den großen Ast anzuhängen, wie es in der untenstehenden Abbildung (siehe Abb. 3) skizziert worden ist.

naturmobile_abb3
Abb. 3 (
In Anlehung an: Smith, A.: The Usborne Big Book Of Experiments, S. 78.)

  • Bei der Herstellung eines Mobiles mit nur einem Ast, sollte das Aufhängen der Materialien von innen nach außen erfolgen.
  • Bei dem Aufbau eines Mobiles mit mehreren Armen sollten zunächst die unteren Äste bzw. Zweige fertig gestellt werden und sich in dem Zustand des Gleichgewichts befinden. Anschließend werden diese an einen größeren Ast angebracht und alles so ausgerichtet, sodass der Gleichgewichtszustand wiederum erreicht wird.

Alternativen:

  • Anstelle eines Naturmobiles können auch gebastelte Gegenstände bzw. Motive verwendet werden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Gegenstände bzw. Motive unterschiedliche Größen und damit ein unterschiedliches Gewicht besitzen (siehe Abb. 4).
  • Die Stabilität der Motive kann durch die Laminierung erhöht und verbessert werden.
  • Anstelle der Naturmaterialien können auch Gegenstände zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise den Jahreszeiten oder festliche Anlässe, verwendet werden. Zum Thema Weihnachten würden sich Tannenzweige, Weihnachtskugeln, Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben anbieten.

naturmobile_abb3
Abb. 4


Arbeitsanleitung herunterladen:

Anleitung Naturmobile

5.    Weiterführende Literatur
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