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Getriebe: Waschmaschine

Nach einer Idee von: Valadares, E.: Spaß mit Physik, S. 21.

waschmaschine

1. Kurzbeschreibung

Durch den Bau der Waschmaschine kann der Schleudervorgang nachgestellt werden, um so den Einfluss der Fliehkraft im alltäglichen Leben zu verdeutlichen.

2.    Sachinformationen

Siehe „Zentripetalkraft“ in den Sachinformationen für die Lehrkraft.

Funktionsweise der Waschmaschine:
Beim Drehen der Flaschen im Kreis kann das Wasser durch die Adhäsionskraft zwischen Lappen und Wassertropfen nicht mehr festgehalten werden. Während dieses Drehens gelangt das Wasser im Lappen durch die Löcher in die größere Flasche.

3.    Anleitung für Lehrkräfte
3.1.    Materialien

Material:

  • 2 Plastikflaschen (1 × 2l-Flasche mit gewölbtem Boden; 1 × 0,5l-Flasche; siehe Abb. 1))
  • 1 Schnur (Paketband; Länge: ca. 30 cm)
  • 1 Lappen

Werkzeug:

  • 1 Schere
  • 1 Teppichmesser (nur wenn möglich)
  • 1 Flachzange
  • 1 Teelicht + Streichhölzer (Diese benötigt man nur zum Anzünden des Teelichts.)
  • 1 Nagel (möglichst lang)
  • Wasser zum Befeuchten des Lappens

  3.2.    Bauanleitung

Im ersten Schritt wird der Flaschenkopf jeder Flasche entfernt. Dazu wird mit einem Teppichmesser ein Loch in die Flasche geschnitten und anschließend mit einer Schere der Flaschenkopf entfernt (siehe Abb. 2 - 3). Dabei sollte nach dem Entfernen die kleine Flasche in die große zu stecken sein. Im Anschluss daran sollen die Löcher in die kleine Flasche geschmolzen werden. Hierfür benötigt man ein angezündetes Teelicht und einen Nagel, der mit einer Flachzange festgehalten wird. Der Nagel wird in der Flamme erhitzt und anschließend in den Boden der kleinen Flasche gedrückt (siehe Abb. 4 - 5). Wenn genügend Löcher vorhanden sind, werden auch in die große Flasche zwei sich gegenüberliegende Löcher geschmolzen. Diese sollten sich mindestens 1 cm vom oberen Rand der Flasche entfernt befinden, sodass im Anschluss daran eine Schnur an den Löchern befestigt werden kann (siehe Abb. 6).

Zum Schluss wird die kleine Flasche in die große gesteckt und die Waschmaschine mit dem nassen Lappen gefüllt (siehe Abb. 7).

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Abb. 1

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Abb. 2

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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
waschmaschine7 Abb. 7
3.3.    Durchführung

Der Lappen wird so nass gemacht, sodass nur wenig Wasser hinuntertropfen kann. Dann wird er in die innere Flasche gelegt und losgeschleudert. Dazu wird die Schnur in die Hand genommen und der Arm so schnell wie möglich im Kreis bewegt.

Vorsicht:
Dabei darauf achten, dass keine Personen von den ggf. wegfliegenden Flaschen getroffen werden können!

Arbeitsanleitung herunterladen:

Anleitung Waschmaschine

4. Tipps und Tricks
  • Aufgrund der leichten Geruchsbildung des angeschmolzenen Plastiks sollte das Spielzeug nach Möglichkeit bei guter Belüftung oder in freier Umgebung stattfinden.
  • Die Löcher wurden bisher nur in den Boden der kleineren Flasche geschmolzen. Zusätzlich können Löcher auch in den restlichen Teil der Flasche gebrannt werden.
  • Das Schleudern der Flaschen ist nicht ganz ungefährlich, wenn die Schnur reißt oder das Plastik ausbricht! Daher muss darauf geachtet werden, dass die zur Befestigung dienenden Löcher ausreichend vom Rand entfernt sind.
5.    Weiterführende Literatur
  • Valadares, E.: Spaß mit Physik. Kreative Experimente für Schule und Freizeit. Köln: Aulis Verlag Deubner, 2003 (Seite 21).
  • Smith, A.: The Usborne Big Book Of Experiments. London: Usborne Publishing Ltd., 1996 (Seite 89).
Nach einer Idee von: Terzio Verlag: 25 Jahre Löwenzahn. Linsen, Laser, Flaschenzüge.
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