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3. Verbrennungsabläufe einer Kerze

FlammenzonenFarbe

Wenn man eine Kerze mit einem Streichholz entzünden will, dauert es ein bisschen, bis sich eine Kerzenflamme bildet. Hält man dagegen ein brennendes Streichholz an eine eben erst ausgeblasene Kerze, springt die Streichholzflamme sofort über, bevor sie den Docht überhaupt berührt hat. Diese Beobachtung spricht dafür, dass ausschließlich der Wachsdampf brennt.

Eine Flamme besteht immer aus brennendem Gas. Egal ob brennendes Holz, Papier, Heizöl oder eben erhitztes Kerzenwachs – all diese Stoffe geben brennbare Gase oder Dämpfe ab.

Wird ein frischer Docht entzündet, bringt die Wärme des Streichholzes zunächst einmal das feste Wachs zum Schmelzen. Dieses flüssige Wachs steigt dann im Docht hoch und wird dort so heiß, dass es verdampft. Es ist dadurch gasförmiges Wachs entstanden. Dieser Wachsdampf reagiert nun in den Außenbezirken der Flamme mit dem Luftsauerstoff. (Wenn man ein Holzstäbchen für einen Augenblick quer in eine Kerzenflamme hält, erkennt man an der Schwärzung, dass die Flamme am Rand heißer ist als im Inneren.) Das gasförmige Wachs verbrennt zum Teil. Durch die so entstehende Hitze schmilzt und verdampft weiteres Wachs, sodass für neuen Brennstoff gesorgt ist.

Bläst man eine Kerzenflamme aus, bringt die Wärme des Dochtes noch weiteres Wachs zum Verdampfen. Wird dieser gasförmige Wachsdampf nicht wieder entzündet, kühlt er rasch ab. Man beobachtet den typischen Rauch aus feinen, aufsteigenden Wachsteilchen.

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