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Einheit 2: Brauche ich immer Seife zum Waschen?

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Vorbereitungen

Ausgehend von dem verschmutzten T-Shirt aus Unterrichtseinheit 1 werden einige Stoffe auf ihre Löslichkeit in Wasser untersucht. Die Auswertungstabelle im Materialteil enthält dabei Vorschläge für zu untersuchende Stoffe. Durch Ankreuzen kann die Lehrkraft den einzelnen Gruppen vorgeben, was zu untersuchen ist. Die Tabelle kann beliebig ergänzt oder gekürzt werden.

Aufgrund des komplexen chemischen Sachverhaltes ist im Rahmen dieser Unterrichtseinheit eine Elementarisierung v.a. durch Generalisierung und durch Beschränkung auf die qualitative Ebene angebracht. Die quantitative Ebene wird nur in Ansätzen angesprochen. Die verschiedenen Molekülstrukturen und komplexen chemischen Sachverhalte, die dem Lösungsverhalten zugrunde liegen, sind nicht Inhalt dieser Unterrichtseinheit.

Die in den arbeitsgleichen Versuchen verwendeten Stoffe werden in folgende Kategorien eingeteilt:

  • gut wasserlösliche Stoffe
  • schlecht wasserlösliche Stoffe
  • wasserunlösliche Stoffe

Es bietet sich an, diese einfache, aber sachlich richtige sprachliche Darstellung zu verwenden. Gleichzeitig wird auch die Änderung des Löslichkeitsverhaltens in Seifenwasser untersucht. Als weitere Faktoren spielen bei der Geschwindigkeit des Lösungsvorganges auch noch die Wassertemperatur und der mechanische Aspekt eine Rolle. Dies kann auch von den SchülerInnen in Versuchen überprüft werden. Durch Schütteln, Rühren oder Anwärmen des Wassers kann der Auflösungsprozess beschleunigt werden.

Die Schüler erfahren außerdem Möglichkeiten nachzuprüfen, dass sich der aufgelöste Stoff tatsächlich im Wasser befindet. Dies kann durch Sehen (Veränderungen der Farbe, …), Riechen, Fühlen (klebrig, …) oder Schmecken (Vorsicht, nur bei genießbaren Sachen!) herausgefunden werden.

Am Ende der Unterrichtseinheit kann noch besprochen werden, dass sich im Wasser auch Stoffe befinden können, die nicht allein mit den Sinnen wahrgenommen werden können. Sie können das Wasser verschmutzen und Umwelt und Gesundheit schaden.

In einem weiteren Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse wiederum auf andere alltägliche Waschvorgänge und den Waschvorgang in der Waschmaschine übertragen.

Material

  • mit Alltagsflecken verschmutztes T-Shirt, alternativ: verschmutzte Hose
  • Stoffe, die auf ihr Löslichkeitsverhalten hin untersucht werden (siehe Tabelle)
  • Kaltes und lauwarmes Wasser, Seifenwasser (vom Lehrer vorher in Flaschen abgefüllt) bzw. Spülmittel
  • Verschließbare, durchsichtige Gläser als Versuchsgefäße (z.B. alte Marmeladengläser) bzw. Trinkgläser mit Mundspatel oder Löffel zum Umrühren)
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