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Glossar

Benefizium
Es bezeichnet ein kirchliches Amt, das mit Vermögen (Land und Gebäude) zur Sicherung des Lebensunterhaltes ausgestattet war (Stiftung), welches einem Priester als Pfründe (Einkommen) zur Verwaltung und Nutzung übertragen wurde. Der Stifter, Beauftragte oder Nachkomme übertrug das Leihgut einem Geistlichen seiner Wahl (Patronatsrecht), der dann vom Bischof in sein Amt eingesetzt wurde, vorausgesetzt, dass er geeignet war. (vgl. Volkert, Lexikon, S. 198 f.)

30-jähriger Krieg
Dieser Krieg bestand eigentlich aus mehreren Kriegen an verschiedenen Orten und dauerte von 1618 bis 1648. Sehr viele Völker aus dem heutigen Europa waren daran beteiligt. Es kamen dabei sehr viele Menschen um, die nicht Soldaten waren, weil das Land von den durchziehenden Truppen ausgeplündert wurde.

Faksimile
Eine Reproduktion, die mit einem originalen Schriftstück in Größe und Ausführung übereinstimmt.

Jahrhundert
Ein Jahrhundert ist immer ein Zeitraum von 100 Jahren. Das 13. Jahrhundert beginnt am 1. Januar des Jahres 1201 und endet mit dem 31. Dezember des Jahres 1300. Das Jahrhundert fängt also hundert Jahre vor der Jahrhundertzahl mit Punkt an (13. Jahrhundert, Beginn also 1201).

Legende
Unter dem Begriff Legende versteht man Erzählungen mit religiösem Inhalt aus dem Leben von Heiligen oder über Wunder. Legenden dienen normalerweise nicht als Quellen für Personen und Ereignisse der Zeit, über die sie berichten, sie können aber als Quellen gelten, die auf die Vorstellungen der Zeit schließen lassen, in der sie entstanden sind. (vgl. Thoma, Sagen und Legenden, S. 497 f.)

Pfarrmatrikel
Matrikelbücher müssen von Pfarrämtern geführt werden. Sie enthalten Eintragungen zu Namen, Sakramentspendung (Taufe, Firmung, Eheschließung, Krankensalbung), Beruf, Familienstand, Geburts- und Todestag, -ort und -uhrzeit aller Personen, die im laufenden Kirchenjahr getauft, gefirmt bzw. beerdigt werden oder die heiraten.

Quelle
Quellen sind heute noch vorliegende Reste vergangenen menschlichen Handelns und Leidens. Sie lassen Aussagen zu der Zeit zu, aus der sie stammen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Stiftung
Der Stifter stellte ein größeres Vermögen zur Verfügung (meist Landbesitz oder andere Immobilien), das dauerhaft in den Besitz einer anderen Person oder Institution übergehen sollte. Von den gewonnenen Erträgen oder Zinsen wurde eine dritte Person wirtschaftlich unterstützt, die im Gegenzug dem Stiftergedenken verpflichtet war. Vor allen Dingen waren dies Kleriker oder Mönche, aber auch Arme, Kranke und Bedürftige in Spitälern. (vgl. Lexikon des Mittelalters, Bd. 8, Sp. 178 f.)

Stift
Das ist eine Kirche, an der Priester in Gemeinschaft leben, beten und Gottesdienst halten.

Transkription einer Urkunde
Eine Transkription ist die Übertragung der heute nicht mehr gebräuchlichen Schrift eines alten Schriftstückes in die heute übliche Schrift.

Übersetzung einer Urkunde
Gemeint ist die Übersetzung eines mittelalterlichen Urkundentextes in die heute gebräuchliche Sprachform.

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