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Einheit 3: Welche Spiele wurden in der Stadt und auf dem Land gespielt?

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Ziele

Sachkompetenz
(Siehe dazu auch Sachkompetenz in den Fachdidaktischen Grundlagen)

  • Die SchülerInnen sollen durch Zeitzeugenbefragung und Arbeit mit weiteren Quellen herausfinden, welche Spiele gespielt wurden, als ihre Großeltern Kinder waren.
  • Sie sollen erkennen, dass es Unterschiede im Spiel in der Stadt und auf dem Land gab.
  • Sie sollen einen Einblick erhalten, warum Unterschiede im Spielverhalten existierten:
    • abhängig vom Ort (Stadt – Land) und
    • vom sozialen Hintergrund (Einzelkind, Geschwister, Kontakte, Umgebung, finanzielle Situation der Familie)

Methodenkompetenz
(Siehe dazu auch Methodenkompetenz in den Fachdidaktischen Grundlagen)

  • Die Schüler sollen lernen, eine Zeitzeugenbefragung vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten.
  • Sie sollen erkennen, dass Zeitzeugenberichte
    • subjektiv sind und aus den Blickwinkeln der Erzähler heraus erfolgen (z. B. waren für jeden Zeitzeugen andere Spiele wichtig, oft erzählt der Zeitzeuge nur für ihn bedeutende Dinge)
    • auf selektiven Erinnerungen basieren: Unangenehme Dinge werden von den Zeitzeugen ggf. verdrängt, deren Informationen sind evtl. auf Grund von Gedächtnisproblemen nicht zuverlässig.    
  • Ihnen soll der Unterschied zwischen der Befragung von Zeitzeugen und von anderen Quellengattungen bewusst werden:
    • Bei der Zeitzeugenbefragung kann man alle Fragen, die einen interessieren, an den Zeugen richten; man bekommt in der Regel umfassende Antworten.
    • Schriftliche Zeitzeugenberichten geben nur die Informationen, die aufgeschrieben wurden.
    • Bildquellen lassen keine Aussagen über die Spielregeln zu;
    • sie liefern aber andere interessante Informationen (z. B. Kleidung damals).

Orientierungskompetenz
(Siehe dazu auch Orientierungskompetenz in den Fachdidaktischen Grundlagen)

  • Die SchülerInnen sollen die Spiele selbst ausprobieren und sich über ihre Eindrücke äußern.
  • Sie sollen sich über den Unterschied bzw. auch über die Gemeinsamkeiten zwischen dem Spielverhalten damals und ihrem eigenen bewusst werden und ggf. zu Verhaltensänderungen angeregt werden (evtl. öfter draußen mit anderen Kinder spielen)
  • Sie sollen im Rahmen der Zeitzeugenbefragung Empathiefähigkeit für die ältere Generation entwickeln.
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